Sterbegeldversicherung berechnen
20. Oktober 2016

Sterbegeld Beamte

Sterbegeld Beamte

Wissenswertes über das Sterbegeld Beamte

Mehr als 1,7 Millionen Deutsche sind Beamte. Die Staatsdiener werden von Teilen der Bevölkerung (meist zu Unrecht) kritisch beäugt – die umfangreichen Sonderregelungen zur Altersvorsorge sind großzügig gestaltet. Dies gilt auch für das Sterbegeld Beamte. Das Sterbegeld wird nach dem Ableben eines Beamten bezahlt. Die Regelungen zum Sterbegeld Beamte gelten nicht für Angestellte des Öffentlichen Dienstes.

Wenn ein Beamter verstirbt, erhalten dessen Erben im Sterbemonat einen doppelten Monatsbezug des Verstorbenen. Dabei ist es egal, ob der Beamte aktiv war oder sich im Ruhestand befand. Das Sterbegeld für Beamte ist eine sogenannte Aufwandsentschädigung. Regelungen zum Sterbegeld Beamte finden sich in § 17 I BeamtVG. Das Sterbegeld Beamte ist aus verschiedenen Gründen eingeführt worden. Zum einen muss der Dienstherr seiner Fürsorgepflicht nachkommen, die Beamte und dessen Familien umfasst. Zum anderen werden die Bezüge für Beamte im Voraus entrichtet. Ohne das Sterbegeld Beamte müssten die Angehörigen den Betrag im Todesfall zurückzahlen.

Wer bezieht das Sterbegeld Beamte?

Das Sterbegeld Beamte steht den Erben des Verstorbenen zu. Dies können die gesetzlichen Erben sein oder diejenigen Personen, die im Testament oder Erbvertrag als Erben eingesetzt wurden. Wenn der verstorbene Beamte ein Testament errichtet und einen Rechtsnachfolger bestimmt hat, haben seine gesetzlichen Erben keinen Anspruch auf die Auszahlung des Sterbegelds.

Sollte der Erblasser seine Bezüge bereits aufgebraucht haben, werden keine weiteren Gelder gezahlt. Die Auszahlung des Sterbegelds steht im Ermessen des Dienstherren. Dieser zahlt das Sterbegeld Beamte oftmals an den Ehegatten oder die Kinder des Verstorbenen aus. Die Höhe des Sterbegelds beläuft sich auf das Zweifache der Dienstbezüge.

Sterbegeld für Angehörige

Wenn die (nicht verbeamtete) Witwe eines Beamten verstirbt, haben deren Kinder unter Umständen auch einen Anspruch auf Sterbegeld. Dafür müssen verschiedene Voraussetzungen gegeben sein. Zum einen müssen Witwe und Kinder in einem Haushalt zusammengelebt haben (§ 18 III BeamtVG). Zum anderen muss der Witwe ein Anspruch auf Witwengeld zugestanden haben. Außerdem ist erforderlich, dass die Kinder Waisengeld bezogen haben. Auch für Beamte kann – je nach Höhe der Dienstbezüge – der Abschluss einer passenden Sterbegeldversicherung unter Umständen Sinn machen.

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