Sterbegeldversicherung berechnen
27. März 2019

So können Sie Menschen beim Sterben begleiten

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Menschen beim Sterben zu begleiten ist eine Situation, die häufig eintreten kann, beispielsweise wenn ein naher Angehöriger schwer erkrankt und bald verstirbt. Dies ist eine Erfahrung, die viele Personen in ihrem Leben machen müssen. Doch wie verhalten Sie sich in den letzten Lebenstagen des Angehörigen? Wie bereiten Sie diesem die letzten Stunden so würdevoll wie nur möglich? Wir informieren Sie darüber, wie Sie Menschen beim Sterben begleiten und damit umgehen können.

Menschen beim Sterben begleiten: Eine schwere Aufgabe

Ob Vater, Bruder oder Tante: Manchmal müssen Sie als Angehöriger einen nahen Verwandten beim Sterben begleiten. Die Sterbebegleitung findet oft in den eigenen vier Wänden statt, manchmal aber auch in einer Ganztagspflegeeinrichtung. Begeben Sie sich in ein Sterbe-Hospiz, dürfen Sie als Angehöriger auf eine Entlastung durch professionelles Pflegepersonal hoffen. Dies gilt auch bei einer Betreuung in den eigenen vier Wänden: Benötigen Sie Hilfe, können Sie immer auf externes Personal zurückgreifen. Dieser Vorgang ist ganz gewöhnlich und nichts, wofür Sie sich schämen müssten.

Wer ist als Sterbebegleiter geeignet?

Jeder kann einen Menschen in den letzten Tagen seines Lebens begleiten. Um Menschen beim Sterben zu begleiten benötigen Sie keine Ausbildung. Als Angehöriger kennen Sie die Person und ihren Charakter sehr genau. Trauen Sie sich zu, diesem Wärme, Liebe und Geborgenheit zu geben, sind Sie genau die richtige Person für die Sterbebegleitung. Wenn Sie Menschen beim Sterben begleiten möchten, sollten Sie aber auf einige Besonderheiten achten:

  • Akzeptieren Sie den Tod als Teil des Lebens, dramatisieren Sie nichts.
  • Wahren Sie eine gewisse emotionale Distanz und seien Sie trotzdem sensibel und einfühlsam.
  • Öffnen Sie sich für spirituelle und religiöse Anschauungen, die Ihnen fremd sind.
  • Seien Sie nicht unterkühlt und bleiben Sie psychisch stabil.
  • Strahlen Sie Sicherheit aus, wirken Sie nicht überfordert.

Wenn Sie einen Menschen beim Sterben begleiten, müssen Sie ihm Geborgenheit vermitteln. Sorgen Sie dafür, dass die Situation so angenehm wie nur möglich ist. Achten Sie auf eine ausgewogene Balance zwischen Zurückhaltung und Umsorgung.

Tipps für den richtigen Umgang

Möchten Sie einen Menschen beim Sterben begleiten, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

  • Behandeln Sie den Sterbenden würdevoll.
  • Sorgen Sie für einen ausreichenden Lichteinfall.
  • Sorgen Sie für ausreichend Privatsphäre.
  • Lüften Sie regelmäßig.
  • Fragen Sie den Sterbenden nach seinen Wünschen.
  • Sprechen Sie mit dem Sterbenden über die Schmerzmedikation.
  • Suche Sie Körperkontakt mit dem Sterbenden und reden Sie ihm gut zu.

Liegt eine Person im Sterben, lässt oft der Geschmackssinn nach. Deshalb schmecken manche Lebensmittel besser als andere. Probieren Sie verschiedene Gerichte aus und beobachten Sie, welches davon am besten ankommt. Sollte die Person überhaupt nichts mehr essen, benetzen Sie ihre Lippen regelmäßig mit Wasser oder einer Creme. Vermeiden Sie unbedingt eine grelle Beleuchtung, die den Sterbenden stören könnte. Sterbende reden mit fortschreitender Krankheit immer weniger und kommunizieren vermehrt über Gebärden. Achten Sie darauf, um den Kontakt zu halten. Machen Sie dem Sterbenden eine Wärmflasche, um die abnehmende Wärmeproduktion auszugleichen. Lassen Sie sich nicht von der Trauer mitreißen und bleiben Sie ruhig. Dies kann sich positiv auf Ihr Gegenüber auswirken.

Unterstützung durch eine professionelle Begleitung

Sollten Sie das Gefühl haben, dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein, ist dies vollkommen in Ordnung. Um dem Sterbenden dennoch in dieser schweren Zeit nicht allein zu lassen, gibt es die Möglichkeit, Unterstützung durch eine professionelle Sterbebegleitung in Anspruch zu nehmen. Nähere Informationen dazu, finden Sie in unserem Blogartikel Professionelle Sterbebegleitung: Vorbereitung für die letzte Reise.

Menschen beim Sterben begleiten: Vorbereitung für mehr Sicherheit

Entschließt man sich dazu, Menschen beim Sterben zu begleiten, ist dies bereits eine große und schwere Aufgabe. Da ist es wichtig, weitere potenzielle Sorgenquellen zu minimieren. Nehmen Sie angebotene Hilfe in Anspruch. Dies kann ein ambulanter Pflegedienst sein, der bei der häuslichen Pflege unterstützt, oder auch ein Geistlicher, der den Sterbenden und Sie auf dieser schweren Reise begleitet und Trost spendet.

Doch viele Angehörige, die mit dem Tod eines Nahestehenden konfrontiert sind, machen sich auch große Sorgen um die finanzielle Belastung, die nach dem Tod des im sterben liegenden folgen. Die Beerdigungskosten können je nach letztem Wunsch des Verstorbenen variieren, doch für manche Hinterbliebenen sind diese dann kaum tragbar. Eine Sterbegeldversicherung kann hier die Sorgen nehmen. Diese deckt die Beerdigungskosten teilweise oder sogar ganz, je nach gewähltem Tarif und Versicherungssumme. Nutzen Sie unseren Sterbegeldversicherung Vergleich, um sich einen Überblick über die verschiedenen Tarife zu verschaffen. Gern beraten wir Sie persönlich, kostenlos und vollkommen unverbindlich. So können wir individuell auf Ihre Wünsche und aktuelle Lebenssituation eingehen und gemeinsam die für sie optimale Lösung finden. Sprechen Sie uns gern an: 0800 – 533 79 34 (Bundesweit gebührenfreie Beratung Mo. – Fr. 09 bis 19 Uhr)

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