Sterbegeldversicherung berechnen

Unterlagen

Papiere Unterlagen Sterbefall

Wenn ein Angehöriger stirbt, werden einige Unterlagen benötigt. Typische Unterlagen sind die folgenden:

– Personalausweis des Verstorbenen
– Totenschein bzw. Todesbescheinigung vom Arzt
– Familien/Stammbuch mit Geburtsurkunde, Heiratsurkunde usw.
– Versicherungsscheine, beispielsweise für die Sterbegeldversicherung oder Lebensversicherung
– Chipkarte der gesetzlichen Krankenversicherung
– Bestattungsvorsorgevertrag
– Mitgliedsausweis von Gewerkschaftsmitgliedern bei etwaigen Sterbegeldansprüchen
– Beantragung eines Erbscheins (außer die Erbschaft soll ausgeschlagen werden)

Fristen beachten

Im Todesfall werden verschiedene Unterlagen benötigt, deren Umfang je nach Situation unterschiedlich ausfallen kann. Für die Inanspruchnahme der Sterbegeldversicherung sollten die benötigten Unterlagen innerhalb von 48 Stunden übermittelt werden. Dazu gehören insbesondere Geburtsurkunde, Totenschein und eventuell hinterlegte Dokumente wie Bestattungsverfügung und Testament. Die benötigten Unterlagen können direkt bei der Sterbegeldversicherung angefragt werden. Auf diese Weise ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Rechnungen, die im Zusammenhang mit der Bestattung oder sonstigen Nachsorgeaufwendungen stehen, sollten sorgfältig aufbewahrt werden. Bestattungskosten können steuerlich als Sonderabgaben abgesetzt werden.

Weitere Schritte

– Kontaktaufnahme mit der Lebens- und Unfallversicherung
– Kontaktaufnahme mit der Krankenkasse
– Arbeitgeber informieren
– Bank benachrichtigen
– Behörden und Krankenkasse informieren
– Kündigung der Wohnung
– Kündigung von Mitgliedschaften in Verbänden und Vereinen
– Kündigung von Abonnements
– Eröffnung des Testaments

Unmittelbar nach dem Tod muss ein Arzt verständigt werden – dieser stellt den Totenschein aus. Nach der Benachrichtigung der engsten Angehörigen sollten wichtige Unterlagen wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Personalausweis usw. zusammengesucht werden. Unterlagen wie Testament, Vorsorgevertrag mit Bestattungsinstituten, Willenserklärungen zu Feuer- oder Seebestattungen oder Organspende-Ausweis müssen gesammelt werden. Nach dem Zusammensuchen der Unterlagen muss der Tod dem Standesamt gemeldet werden – dieses stellt die Sterbeurkunde aus.

Erbschein

Beim Nachlassgericht kann ein Erbschein beantragt werden. Falls kirchlicher Beistand erwünscht ist, kann das Pfarramt benachrichtigt werden. Bei Seebestattungen kann ein Genehmigungsantrag notwendig sein. Das Erstellen einer Traueranzeige ist wichtig. Diese wird im Regelfall schon nach kurzer Zeit veröffentlicht. Alternativ können Danksagungskarten verschickt werden. Einige Unterlagen können notwendig sein, um laufende Zahlungen abzubrechen oder Verträge zu kündigen.