Sterbegeldversicherung berechnen

Todesfallleistung

Todesfallleistung

TodesfallleistungDie Todesfallleistung in der Sterbegeldversicherung besteht in der Auszahlung der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme plus den eventuell bis dahin erwirtschafteten Überschüssen. Bei Unfalltod wird eine zusätzliche Summe ausgezahlt, sofern dies speziell im Vertrag vereinbart wurde.

Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen

Spezielle Regeln für die Todesfallleistungen gelten für Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen oder Gesundheitsprüfung. Der Versicherer kauft ohne Kenntnis des gesundheitlichen Zustandes der versicherten Person möglicherweise ein höheres Risiko ein. Deshalb wird die Leistung in den ersten Jahren begrenzt. Im ersten und zweiten Jahr meist die Auszahlung eines Teiles der eingezahlten Beiträge. Im dritten Jahr dann bereits schon plus eventuell erwirtschaftete Überschüsse. Ist man gesund, empfiehlt sich oft eher eine Police mit Gesundheitsfragen.

Todesfallleistung in der Renten- und klassischen Lebensversicherung

Sie ist ein klassisches Merkmal der alten Kapitallebensversicherung und lässt sich auch bei Rentenversicherungen vereinbaren. Die Todesfallleistung besteht in der Auszahlung einer Versicherungssumme, wenn der Versicherungsnehmer vor dem Ende der Versicherungslaufzeit stirbt. Synonyme sind Todesfallsumme und Todesfallkapital.

Die Berechnung von Leistungen im Todesfall erfolgt nach zwei Gesichtspunkten. Einmal der vertraglich garantieren Versicherungssumme. Und natürlich nach den erwirtschafteten Überschüssen. Bei einer privaten Rentenversicherung wird die Todesfallleistung separat vereinbart. Der Begünstigte erhält die bisher eingezahlten Beiträge und Gewinnanteile, wenn er vor Eintritt des Rentenauszahlungstermins verstirbt. Dieser Prozess wird als Beitragsrückgewähr bezeichnet. Sollte der Todesfall innerhalb der Rentenphase eintreten, obwohl eine Rentengarantiezeit vereinbart wurde, wird die Rente an eine begünstigte Person ausgezahlt.

Todesfallleistungen bei Unfallversicherungen

Todesfallleistungen können bei Renten-, Unfall- und Kapitallebensversicherungen vereinbart werden. Bei einer Unfallversicherung werden dem Versicherungsnehmer bei Invalidität unter Umständen erst nach einem Jahr Leistungen erbracht. Bis dahin können Vorauszahlungen gewährt werden, die jedoch an die Existenz einer versicherten Todesfallleistung gebunden sind. Wer eine Todesfallleistung beanspruchen möchte, muss verschiedene Aspekte beachten.

Ein Unfalltod ist dem Versicherer meist innerhalb von zwei Tagen anzuzeigen, wobei die Frist zur Meldung stark variieren kann. 48 Stunden sind meist üblich. Eine Auszahlung im Todesfall ist zur Absicherung von Hinterbliebenen gedacht. Die Höhe der Todesfallleistung kann frei bestimmt werden. Der Umfang wird ebenfalls im Versicherungsvertrag festgehalten.