Sterbegeldversicherung berechnen

Papiere im Sterbefall

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Papiere im Sterbefall – wenn ein Angehöriger verstirbt, müssen sich die Hinterbliebenen um zahlreiche Formalitäten kümmern. Insbesondere um verschiedene Papiere, die für eine Beerdigung und den Erbfall notwendig sind.

Papiere im Sterbefall: Grundwissen

Im Todesfall müssen die Hinterbliebenen verschiedene Papiere beschaffen und bearbeiten. Dazu gehören unter anderem die Sterbeurkunde, die Kündigung von Verträgen und der Kontakt zu Versicherungen. Das erste Dokument, das benötigt wird, ist der Totenschein. Dieser wird von dem Arzt ausgestellt, der den Tod feststellt. Der Totenschein ermöglicht die Beantragung einer Sterbeurkunde.

Wie wird eine Sterbeurkunde beantragt?

Die benötigten Papiere können recht einfach beantragt werden. Die Sterbeurkunde muss beim Standesamt des Sterbeortes beantragt werden. Für die Ausstellung werden der Totenschein, die Geburts- oder Heiratsurkunde des Verstorbenen und dessen Personalausweis benötigt. Gegebenenfalls werden die Sterbeurkunde des vorher verstorbenen Ehepartners oder ein Scheidungsurteil verlangt. Die benötigten Unterlagen richten sich nach dem Familienstand des Verstorbenen. Die Sterbeurkunde wird für verschiedene Vorgänge wie Kündigungen und Bankgeschäfte benötigt. Daher sollten Sie zumindest zehn Kopien beantragen.

Kündigung von Verträgen

Wenn ein Ehepartner verstirbt, werden die Verträge von dem überlebenden Ehepartner fortgeführt. Welche Verträge gekündigt werden müssen, erfahren Sie aus den Kontobewegungen des Verstorbenen. Lastschriften zeigen Ihnen Mitgliedschaften und Vertragsschlüsse an. Abmeldungen müssen bei der Krankenkasse und Rentenversicherung erfolgen. Bei der Rentenversicherung kann eine Waisen- oder Witwenrente bzw. das so genannte Sterbevierteljahr beantragt werden.

Außerdem müssen Lebens- und Unfallversicherungen informiert werden. Diese veranlassen eine umgehende Auszahlung. Dazu werden die Originale der jeweiligen Versicherungsscheine (Policen) benötigt. Der sofortige Kontakt zu einer eventuell vorhandenen Sterbeversicherung gewährleistet, dass die Kosten für eine Beerdigung zeitnah übernommen werden. Weitere Versicherungen sind Hausratversicherung, Kfz-Versicherung und Haftpflichtversicherung.

Weitere Papiere im Sterbefall

Nach dem Tod eines Angehörigen stellt sich die Erbfrage. Wenn Sie ein Testament besitzen, können Sie dieses beim Nachlassgericht einreichen. Dieses stellt Ihnen einen Erbschein aus, mit dem Sie die Verfügungsgewalt über das Erbe des Verstorbenen erlangen. Wenn kein Testament vorhanden ist, wird das Erbe nach den gesetzlichen Regelungen verteilt. Die Fakten im Überblick: – Ihr Bestatter hilft bei Formalitäten – Kontoauszüge offenbaren laufende Verträgen – der Totenschein wird vom Arzt ausgefüllt – die Sterbeurkunde beantragen Sie beim Standesamt