Sterbegeldversicherung berechnen

Erdbestattung

Sterbegeldversicherung Erdbestattung

Bei Erdbestattungen wird der Verstorbene in einem Sarg ins Erdreich eingelassen. Die Beisetzung ist das Gegenteil einer Feuerbestattung, die in einem Krematorium stattfindet. Die dort entstehende Asche wird aber ebenfalls ins Erdreich eingelassen. Erdbestattungen sind in Deutschland ausschließlich auf Friedhöfen zulässig. Bei Erdbestattungen wird ein Sarg aus Holz oder einem anderen zersetzbaren Material verwendet. Üblicherweise findet vor einer Bestattung eine Trauerfeier statt.

Erdbestattung: Grundlagen und Kosten

Die Kosten von Erdbestattungen setzen sich aus drei Faktoren zusammen: Dem Friedhof, dem Grabstein und den Kosten für die Dienstleistung des Bestattungsunternehmens. Ein Großteil der Kosten entfällt auf Trauerfeier, Sarg und Bestatterleistungen sowie Überführungen. Für die Bereitstellung und Nutzung des Grabes fallen Friedhofsgebühren an. Die Fertigung des Grabsteines muss dem Steinmetz vergütet werden.

Erdbestattungen sind vergleichsweise teuer, wohingegen Feuerbestattungen als günstige Alternative gelten. Dies ist auf die Friedhofsgebühren zurückzuführen – Sarggräber benötigen mehr Fläche. Selbstverständlich bleibt die Wahl immer eine persönliche Entscheidung. Nicht alles im Leben wird nur auf Grundlage der Kosten entschieden.

Wenn die Angehörigen die Kosten nicht tragen können, werden diese unter bestimmten Voraussetzungen vom Amt übernommen. Dieses prüft, ob eine Sozialbestattung in Betracht kommt. Im Regelfall werden die Kosten für die teuren Erdbestattungen übernommen.

Fristen und Ablauf

Bei Erdbestattungen sind verschiedene Fristen zu beachten. Diese unterscheiden sich je nach Bundesland. In den meisten Bundesländern muss der Verstorbene innerhalb von 36 Stunden in eine Kühlkammer oder Leichenhalle überführt werden. Die Beisetzung darf frühestens nach 48 Stunden erfolgen. In den meisten Bundesländern ist die Bestattung nach vier bis acht Tagen zwingend durchzuführen, wobei Samstage, Sonntage und Feiertage nicht berücksichtigt werden.

Nach dem Tod muss die Überführung veranlasst werden – dafür ist der Bestatter zuständig. Dieser organisiert den Ablauf der Erdbestattung. Die Trauerfeier wird in einer Kirche, direkt am Grab oder in einer Friedhofskapelle gehalten. Das Grab wird von Grabträgern eingelassen. Nach der Beisetzungszeremonie laden die Angehörigen zu einem Leichenschmaus ein, bei dem es Kaffee und Kuchen gibt. Angehörige können sich zwischen einem Wahlgrab und Reihengrab entscheiden.

Wahlgräber bieten den Vorteil, dass Lage und Größe frei gewählt werden können. Das Nutzungsrecht kann verlängert werden. Bei Reihengräber bestehen diese Möglichkeiten nicht, dafür sind diese kostengünstiger.

Die Fakten im Überblick:

– die Kosten einer Erdbestattung können mittels Sterbegeldversicherung gedeckt werden

– Angehörige können zwischen einem Wahlgrab und Reihengrab wählen

– es existieren Fristen, die einzuhalten sind

– der Bestatter kümmert sich um die Formalitäten